Apr 062022
 

 

 

Im „Zukunftsbus“ neue Technologien ausprobieren

Im März 2022 durfte die Freie Schule Boxberg/O.L. das sogenannte „FAB-Mobil“ auf ihrem Schulgelände willkommen heißen. Der zur fahrenden Digitalwerkstatt umgebaute Sightseeing-Doppeldeckerbus bietet Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Ideen mit Zukunftstechnologien zu verwirklichen.

Dieser Herausforderung widmeten sich die siebten Klassen unter Begleitung von zwei Workshopleitern sowie Herrn Roschig, der als Praxisberater der FAW Akademie Bautzen an der Freien Schule Boxberg/O.L. tätig ist und dabei Schülern der Klassenstufen 7/8 bei der beruflichen Orientierung unterstützend sowie beratend zur Seite steht.

Workshops zu 3D-Druck, Virtual Reality, Robotik und Programmierung

Die Klasse 7a stellte sich dabei dem Szenario einer überfluteten Welt und der Mission, trockenen Fußes zu überleben. Nach der einleitenden Ideenfindungsphase, setzte man sich in Gruppenarbeit mit verschiedenen Grafikprogrammen auseinander. Dabei skizzierten, zeichneten und entwickelten die Jugendlichen mit dem Ziel, unter Zuhilfenahme der futuristischen Fertigungstechnologien, eigene Ideen wahr werden zu lassen. Unter anderem wurden via „3D-Druck“ Schiffskörper erstellt, mittels „Lasercut“ ganze Boote aus Holz sowie dazugehörige Designelemente aus Stoffen und Leder graviert und geschnitten.

Natürlich kamen ergänzend auch ganz alltägliche Werkzeuge zum Einsatz wie Schleifpapier, eine Bohrmaschine sowie eine Bandsäge. Durch das Ineinandergreifen der verschiedenen Produktions- sowie Bearbeitungstechnologien konnten nach den ersten zwei Workshoptagen, drei schwimmfähige Mobile zu Wasser gelassen und die gemeinsame Mission erfolgreich abgeschlossen werden.

Unterwasserwelt: Meereswesen digital personalisieren

Die Klasse 7b steckte sich gar nicht erst das Ziel, trockenen Fußes von einem Ufer zum anderen zu kommen, sondern wollten möglichst interessant Unterwasser gestalten. Auch hier lag der Fokus des ersten Workshoptages in der Ideenfindung sowie dem Planen und Entwerfen an Laptops unter dem Slogan „Gefährliche Tiefsee – Unterwasserwelt“. Mit Hilfe eines Digitalscanners wurden die Konturen der Schüler digitalisiert, so dass jeder Jugendliche in der Lage war, sich ein personalisiertes Meereswesen mit seinem Abbild zu erschaffen. Am nächsten Workshoptag lag der Fokus darauf, mittels „Lasercut“ und „Plotting“, einen entsprechenden Lebensraum für die „Fabelwesen“ zu gestalten. Final zeigten sich nicht nur das Begleiterteam, sondern auch die Schüler selbst von dem kreativen Ergebnis begeistert.

Zugang zu kreativen und technischen Innovationen

Ziel des „FAB-Mobils“ aus Sicht des Praxisberaters ist es, die Berufswahlkompetenzen der Schüler zu verbessern, indem diese die Möglichkeit erhalten, sich mit digital gestützten Technologien auseinanderzusetzen und dabei eigene Interessen sowie Stärken zu entdecken. Da es begleitend viele Prozesse zu planen sowie abzusprechen galt und der gesamte Workshop in Teamarbeiten absolviert wurde, lag der Fokus eingebettet im kreativen sowie spielerischen Arbeiten und auf der Entwicklung von Schlüsselkompetenzen bei den Jugendlichen.

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