Mrz 232022
 

Auf ewige Zeiten wird uns allen der 24. Februar 2022 im Gedächtnis haften bleiben. Irrational, unfassbar, schrecklich, unmenschlich…

Für erwachsene Menschen kaum zu begreifen – was geht erst in Kinderköpfen und –seelen vor? Dieser Gedanke beherrschte und beherrscht uns, Eltern, Großeltern und Pädagogen, seit Beginn des Krieges in der Ukraine.

Durch die Diskussion von Eltern angeregt, entstand die Idee des Trägervereins der Schule, in dem darauf folgenden Morgenkreis der Freien Schule Boxberg möglichst viele externe Partner, umsichtige, empathische und in unserer Großgemeinde in sozialen Bereichen tätige Menschen zu integrieren. Wichtigstes Ziel war, das Gespräch mit den Heranwachsenden zu suchen, ihre Ängste wahrzunehmen, Panikgedanken abzuwenden und Hoffnung zu wecken.

Frau Koschkar, Frau Dodt, Herr Jordanov, Herr Bittner und Herr Micke widmeten sich mit großem Engagement am 07.03.2022 mit ihrem Einsatz an der Schule diesen wichtigen Grundgedanken, konnten viele Schülerinnen und Schüler erreichen, manche zum Nachdenken anregen, andere nur zum Zuhören öffnen. Besonders lebhaft waren die Gespräche in den Klassen 5 und 6. „… von den Schülern ist bewusst wahrgenommen worden, dass alle beteiligten Menschen eins eint, nämlich der Wille, keine Kriege zu wollen, zu haben oder an ihnen teilzunehmen und das Menschsein.“

So wurde in der 6. Klasse eine Idee geboren, ob es realisierbar ist, auch einen Protest, eine Demo von Kindern zu starten. Können wir eine Aktion daraus machen: z. B. Friedensballons steigen lassen?“ Frau Koschkar

Genau diese Aktion setzte die Freie Schule Boxberg als erstes Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine am 23.03.2022 vor ihrer Schule in die Tat um. 

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